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Laut werden gegen Rassismus

DIE LINKE. erinnert an den Prüfauftrag für eine Meldestelle

Immer wieder werden Menschen mit Migrationshintergrund mit Rassismus konfrontiert. Auch hier in Osnabrück, berichtete jüngst die NOZ von einer rassistischen Attacke, in der eine 29-jährige Mitarbeiterin der Stadtwerke, von einem Ex-Kunden via E-Mail übel beleidigt wurde. Sie erwähnt, dass solche Beleidigungen schon zum Alltag gehören, sie sei aber froh, Unterstützung von Kolleg*innen und Familie zu bekommen. Die Stadtwerke Osnabrück AG prüft nun, ob sie rechtliche Schritte eingehen können.

Nur stellt sich die Frage, was mit den Menschen ist, die nicht eine ganze Firma hinter sich stehen haben und alleine mit rassistischen und diskriminierenden Erfahrungen stehen?

"Wir, die Linke Osnabrück, haben im letzten Jahr (07.07.2020) einen Antrag für eine Meldestelle für rechtsextremistische und rassistische Übergriffe gestellt. Seit mehr als einem Jahr wird geprüft, ob eine Anlaufstelle für Menschen, die im Alltag Rassismus erleben, in Osnabrück eingerichtet werden soll," empört sich Giesela Brandes-Steggewentz, Fraktionsvorsitzende.

Nicht nur der Aspekt, dass viele rassistische Beleidigungen nicht zur Anzeige gebracht werden, ist uns wichtig, sondern uns ist auch die seelische Unterstützung der betroffenen Menschen ein wichtiges Anliegen. Unsere Kandidatin für den Stadtrat, Nicole Emektas, sagt klar: "Rassistische Ereignisse darf man nicht nur als Alltagsrassismus abstempeln und verharmlosen. Wir müssen aktiv werden und Opfern von Rassismus Schutz und Unterstützung bieten. Es reicht nicht nur zu sagen, dass Rassismus in unserer Stadt nichts verloren hat. "

Brandes-Steggewentz „Die Stadt Osnabrück freut und schmückt sich, mit dem Integrationspreis für das Mentoring Programm des Migrationsbeirates, der verliehen werden soll. Weil uns, als Stadt, Migration und Integration ein wichtiges Thema ist, sollten wir auch diesen Menschen zuhören, die tagtäglich von Rassismus betroffen sind und handeln.“